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Kartoffeln richtig lagern

Keller, Küche oder Kühlschrank – wohin mit der Knolle in der Zeit zwischen Einkaufstüte und Kochtopf? Denn richtig gelagert sind Kartoffeln lange haltbar. 

Kartoffeln lassen sich sogar über Wochen und Monate „einkellern“, wenn die Bedingungen dafür optimal sind. Am längsten halten sich die goldenen Ackerfrüchte, wenn die Lagertemperatur zwischen vier und sechs Grad Celsius liegt. Sinkt die Temperatur unter vier Grad ab, entwickelt sich ein unangenehm süßlicher Geschmack, da die Stärke der Knollen in Zucker abgebaut wird. Kartoffeln daher nicht im Kühlschrank lagern! Bei zu hohen Temperaturen (über acht Grad Celsius) neigen die Kartoffeln zum Auskeimen.

  • Kartoffeln nach dem Einkauf aus der Folienverpackung herausnehmen und in einen Leinenbeutel umfüllen.
  • Wenn ein kühler Vorratsraum in der Wohnung fehlt, lieber kleine Mengen einkaufen, die rasch verbraucht werden.
  • Kartoffeln möglichst kühl (unter 15 Grad Celsius), trocken und dunkel lagern. Nässe vermeiden, da die Kartoffeln sonst leicht faulen.
  • Knollen für den Vorrat im Keller mit Papier oder Säcken luftig abdecken. Das schränkt ein vorzeitiges Schrumpfen durch Verdunstungsverluste ein. Auch das Ergrünen durch das giftige Solanin, das sich unter Lichteinwirkung in der Kartoffel bildet, wird eingedämmt. Solanin ist gesundheitsschädlich und kann in hohen Dosen zu Brennen und Kratzen im Hals, Durchfall und Übelkeit führen. Die heute auf dem Markt erhältlichen Kartoffeln sind bei angemessener Lagerung und Zubereitung jedoch unbedenklich.
  • Kartoffeln nicht zusammen mit Äpfeln oder Birnen lagern. Die Früchte geben das Reifungsgas Ethylen ab, das die Kartoffeln schneller verderben lässt.

 

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